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von Dipl.-Volksw. Philipp Paulus, gefördert vom Otto-Wolff-Institut
unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Juergen B. Donges.
In der Theorie sind zwei gegensätzliche Folgen von der Aufgabe
einer eigenen Währung zu erwarten: In Entwicklungs- und Schwellenländern
wird häufig mit einem solchen Schritt (von Festkurssystemen
bis hin zu einem Währungsunions-Beitritt wie etwa zur EWWU)
die Hoffnung auf mehr makroökonomische und finanzpolitische
Stabilität verbunden. Im Gegensatz dazu lässt die Diskussion
um Regeln für Finanzpolitik in der bestehenden EWWU erkennen,
dass in einer Währungsunion auch neuartige Gefahren für
finanzpolitische Stabilität drohen. Ziel dieses Projekts ist
es, theoretisch und empirisch der Frage nachzugehen, welcher der
beiden Einflüsse für neue Mitglieder der EWWU entscheidend
sein wird.
Zu diesem Projekt sind folgende Publikationen erschienen:
- Paulus, Philipp (2006): "Brüssel,
Frankfurt oder Basel: Wo muss das Problem steigender Staatsschulden
in der Europäischen Währungsunion gelöst werden?",
Diskussionspapier 01/2006.
- Paulus, Philipp (2006): "The
final blow to the Stability Pact? EMU enlargement and government
debt", Diskussionspapier 03/2006.
- Paulus, Philipp (2006): "EU-Finanzpolitik:
Mehr Stabilität ausgerechnet bei den neuen Mitgliedsländern?",
in: Ordnungspolitischer Kommentar des Instituts für
Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln, Ausgabe
08/2006.
- Paulus, Philipp (2004): "The
fiscal stability impact of monetary unions - looking beneath the
Stability Pact debate", Diskussionspapier 05/2004.
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