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von Dipl.-Vw. Kai Menzel
Das deutsche Gesundheitswesen ist gekennzeichnet durch hohe pro
Kopf Ausgaben und durch im internationalen Vergleich allenfalls
mittelmäßige Ergebnisse. Vieles spricht dafür, dass
es erhebliche Ineffizienzen bei der Leistungserstellung gibt. Viele
Gesundheitsökonomen sehen eine wichtige Ursache für diese
Probleme in unzureichendem Wettbewerb. Während für einen
stärkeren Versicherungswettbewerb bereits ausgearbeitete Vorschläge
vorliegen, existieren kaum für die Angebotsseite des Gesundheitswesens.
Ziel des Projektes ist vor diesem Hintergrund, einen Ordnungsrahmen
für den Markt für Gesundheitsleistungen zu erarbeiten.
Es wird untersucht, inwieweit im Gesundheitswesen eine Steuerung
durch Marktmechanismen möglich ist und welche staatlichen Eingriffe
für einen funktionierenden Wettbewerb notwendig sind. Der Schwerpunkt
liegt auf den Leistungen der Ärzte und Krankenhäuser sowie
der integrierten Versorgungseinrichtungen (z.B. medizinische Netze
mit einem Krankenhaus, niedergelassenen Ärzten, Rehabilitationszentren
etc.).
Kai Menzel hat im Rahmen des Projekts am 8. Juni 2006 auf dem interdisziplinären
Kongress „Junge Naturwissenschaft und Praxis“ der Hanns
Martin Schleyer-Stiftung und der Heinz Nixdorf Stiftung einen Vortrag
mit dem Titel „Präventionsanreize in verschiedenen Krankenversicherungssystemen“
gehalten. Der Beitrag wurde im Tagungsband abgedruckt.
Mit einem Beitrag zum Thema „Funktionsfähigkeit des Marktes
für Qualitätsinformation im Gesundheitswesen“ („The
market for health quality information – Problems and remedies“)
stellte Kai Menzel das Projekt im Dezember 2006 bei der 3. International
Jerusalem Conference on Health Policy vor.
Dazu gibt es folgende Publikationen:
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