"Die finanzpolitische Stabilität der EWU-Beitrittskandidaten: Was ist vom Euro zu erwarten?"

 

von Dipl.-Volksw. Philipp Paulus, gefördert vom Otto-Wolff-Institut unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Juergen B. Donges.

In der Theorie sind zwei gegensätzliche Folgen von der Aufgabe einer eigenen Währung zu erwarten: In Entwicklungs- und Schwellenländern wird häufig mit einem solchen Schritt (von Festkurssystemen bis hin zu einem Währungsunions-Beitritt wie etwa zur EWWU) die Hoffnung auf mehr makroökonomische und finanzpolitische Stabilität verbunden. Im Gegensatz dazu lässt die Diskussion um Regeln für Finanzpolitik in der bestehenden EWWU erkennen, dass in einer Währungsunion auch neuartige Gefahren für finanzpolitische Stabilität drohen. Ziel dieses Projekts ist es, theoretisch und empirisch der Frage nachzugehen, welcher der beiden Einflüsse für neue Mitglieder der EWWU entscheidend sein wird.

Zu diesem Projekt sind folgende Publikationen erschienen:

  • Paulus, Philipp (2004): "The fiscal stability impact of monetary unions - looking beneath the Stability Pact debate", Diskussionspapier 05/2004.

  • Paulus, Philipp (2006): "Brüssel, Frankfurt oder Basel: Wo muss das Problem steigender Staatsschulden in der Europäischen Währungsunion gelöst werden?", Diskussionspapier 01/2006.

  • Paulus, Philipp (2006): "The final blow to the Stability Pact? EMU enlargement and government debt", Diskussionspapier 03/2006.

  • Paulus, Philipp (2006): "EU-Finanzpolitik: Mehr Stabilität ausgerechnet bei den neuen Mitgliedsländern?", in: Ordnungspolitischer Kommentar des Instituts für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln, Ausgabe 08/2006.