Profil

Die Otto Wolff - Stiftung

Die Otto Wolff-Stiftung ist im Jahre 1998 aus den beiden Stiftungen Rudolf Siedersleben´schen Otto Wolff-Stiftung und der Otto Wolff von Amerongen*-Stiftung entstanden. Beide Stiftungen haben seit dem Jahr 1958 bzw. 1991 Projekte gefördert, die im öffentlichen Interesse liegen und den Stiftungsanliegen entsprechen.

Die Schwerpunktbereiche der Stiftung stellen praxisbezogene Projekte zur internationalen Rolle Deutschlands dar.

Im Zuge einer Neuorientierung ihrer Aktivitäten zur Förderung marktwirtschaftlichen Denkens, wandelte die Stiftung ihr Forschungsinstitut für Ordnungspolitik in das Otto-Wolff-Institut für Wirtschaftsordnung um. Um Synergieeffekte in der praxisorientierten, wirtschaftspolitischen Forschung zu ermöglichen, wurde eine Kooperation mit dem Institut für Wirtschaftspolitik vereinbart. Als Direktor des Otto-Wolff-Institutes für Wirtschaftsordnung fungiert Professor Achim Wambach, Ph.D.

*Otto Wolff von Amerongen, Industrieller aus Köln, Vorsitzender der Geschäftsführung der Otto Wolff Industrieberatung und Beteiligungen GmbH, Ehrenpräsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, ehemals Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Präsident des Verbandes der Deutschen Wirtschaft in der Russischen Föderation, Dr. h.c. mult., Honorarprofessor. Er verstarb am 08. März 2007 im Alter von 88 Jahren.


Ziele des owiwo

Vor dem Hintergrund neuer, auch globaler Herausforderungen an das ökonomische Handeln, strebt die Otto Wolff-Stiftung eine inhaltliche und strukturelle Neuorientierung des Förderschwerpunktes ”Marktwirtschaft – innere und äußere Bedingungen für die Stabilisierung marktwirtschaftlicher Systeme” an.

Das Otto-Wolff-Institut für Wirtschaftsordnung konzentriert sich bei seinen Untersuchungen und Aufgaben auf die Entwicklung ordnungspolitischer Konzepte zur Stabilisierung marktwirtschaftlicher Gesellschaftsordnungen.

Die Mitarbeiter des Institutes befassen sich mit der Ausarbeitung und Diskussion langfristig wirksamer wirtschaftspolitischer Maßnahmen, die die Rahmenbedingungen für das wirtschaftliche Handeln darstellen. Dabei gilt es auch, die Ergebnisse der wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsarbeit mit Entscheidungsträgern aus Wirtschaft und Politik zu diskutieren und praxisnah zu verbreiten. Das Otto-Wolff-Institut versteht sich als Vermittler im Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Es will geplante oder mögliche wirtschaftspolitische Aktivitäten mitgestalten und beurteilen helfen.

Das besondere Profil des Otto-Wolff-Institutes für Wirtschaftsordnung besteht darin, dass es die traditionell ordnungspolitisch ausgerichtete wirtschaftswissenschaftliche Analyse an der Universität zu Köln aufgreift, um moderne marktwirtschaftliche Denkansätze zu entwickeln.

Die Stärke des Otto-Wolff-Institutes für Wirtschaftsordnung liegt in einem kleinen, eng zusammenarbeitenden Wissenschaftler-Team unter der direkten Leitung der Direktoren, was flexibles Reagieren auf wirtschaftspolitische Notwendigkeiten erleichtert.